Gegen beide Clubs

Randale bei Spiel Lyon - Besiktas: Verfahren eröffnet

Besiktas droht als "Wiederholungstäter" im schlimmsten Fall der Ausschluss.

Nach den schweren Ausschreitungen am Vorabend beim Europa-League-Viertelfinal-Hinspiel Olympique Lyon gegen Besiktas Istanbul (2:1) hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Freitag ein offizielles Verfahren gegen beide Clubs eröffnet. Neben pyrotechnischen Vergehen und "unzureichender Organisation" wird sich die Disziplinarkommission vor allem mit dem Platzsturm der Lyon-Fans beschäftigten.

Dieser war das Resultat einer Flucht vor Feuerwerkskörpern, die aus dem Besiktas-Sektor auf die französischen Anhänger geworfen worden waren. Laut UEFA sind aber auch nach Lyons Siegtreffer durch Jeremy Morel in der 85. Minute Fans auf das Spielfeld gestürmt. Außerdem müssen sich die Gastgeber auch noch wegen eines Verstoßes gegen die Sicherheitsrichtlinien verantworten.

Besiktas, dessen Fans in dieser Saison bereits bei den schweren Ausschreitungen beim letzten Auswärtsspiel der Gruppenphase im Dezember gegen Dynamo Kiew negativ aufgefallen waren, droht als "Wiederholungstäter" im schlimmsten Fall sogar ein Ausschluss aus dem Bewerb. Die UEFA teilte am Freitag noch keinen Anhörungstermin mit, doch das Rückspiel in Istanbul ist bereits am kommenden Donnerstag angesetzt.

 

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