Bundesliga

Enthüllt: Absurde Klausel bei Joelinton

Hütteldorfer halten eine Kauf-Option. Das Problem: Sie ist unbezahlbar.

Kommt noch eine Verstärkung beim SK Rapid? Die nächste Position, die Fredy Bickel besetzen will, falls noch jemand gehen sollte, wäre die an vorderster Front. Das sagte der Sportdirektor jedoch bereits vor sechs Wochen. Inzwischen verließen Arnor Ingvi Traustason, Christoph Schößwendter und Matej Jelic den Verein. Neuer Stürmer ist nach wie vor keiner da.

"Wir müssen auf unser Budget achten, außerdem möchte ich abwarten, wie es Giorgi Kvilitaia und Philipp Schobesberger nach ihren Verletzungen geht", so der Schweizer. Im Präsidium ist noch keine Entscheidung über eine Neuverpflichtung gefallen. Auch deshalb sind Bickel die Hände gebunden.

Gegenüber ÖSTERREICH erklärte er zuletzt, dass man Ausschau nach einem jungen Spieler halte. Jener soll "heuer mittrainieren und Erfahrung sammeln, dann erst in der nächsten Saison ein wichtiger Baustein sein". Im Sommer 2018 droht Rapid nämlich der Abgang von Nummer-eins-Angreifer Joelinton.

Noch teurer als Beric?

Der Brasilianer ist zwei Jahre von 1899 Hoffenheim ausgeliehen. Rapid besitzt zwar, wie Ex-Manager Andreas Müller mehrfach betonte, eine Kauf-Option. Deren Höhe ist für den Rekordmeister aber nicht zu stemmen. Sie soll über der Ablöse von Robert Beric liegen, der 2015 zu Frankreichs Erstligisten St. Etienne gewechselt war. Der Betrag lag über sieben Millionen Euro.

Bickel bestätigt: "Ja, diese Option ist unziehbar." Trotzdem hat er noch Hoffnung. Eine Option wäre etwa, dem deutschen Bundesligisten nur einen kleinen Teil der Summe zu überweisen und ihn bei einem Weiterverkauf großzügig zu beteiligen. Davon muss Hoffenheim noch überzeugt werden.

Fakt ist: Einen Torjäger mit Perspektive zu holen, scheint ob der Konstellation ratsam. Altachs Nicolas Ngamaleu wäre mit 23 ein solcher. Jimmy Hoffer, der auf ein Rapid-Angebot wartet, mit 30 eher nicht.

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