Neustadt-Protest

Liga-Hammer: Muss St. Pölten doch runter?

Wr. Neustadt beantragt Beglaubigung des Relegationsrückspiels wegen Einsatz von Spieler.

Der SC Wiener Neustadt kämpft auf juristischem Weg um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Wie die Liga am Dienstag erklärte, hat der im Relegationsduell mit dem SKN St. Pölten gescheiterte Zweitligist eine Beglaubigung des Relegationsrückspiels beantragt. Konkret geht es um den Einsatz von SKN-Akteur David Atanga am vergangenen Sonntag.

Atanga wechselte im Winter leihweise von Salzburg zu St. Pölten. Da er in dieser Saison bereits für den Meister sowie den FC Liefering gespielt hat, soll er laut Meinung der Wiener Neustädter laut FIFA-Regulativ für die Niederösterreicher nicht mehr einsatzberechtigt sein. Der SKN wird nun vom Senat 1 der Bundesliga zur Stellungnahme aufgefordert, um in weiterer Folge den Antrag von Wiener Neustadt zu behandeln.

St. Pölten setzte sich in der Relegation gegen Wiener Neustadt nach einem 2:0 auswärts und 1:1 zu Hause durch. Im Rückspiel schoss Atanga den Treffer des Bundesliga-Schlusslichts.

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