Harte Worte

Maierhofer schimpft über Gegenspieler

Der "Major" nimmt sich im Abstiegskampf kein Blatt vor den Mund.

Der SV Mattersburg kann sich gegen Altach aller Abstiegssorgen entledigen. Und die Statistik gibt Hoffnung: Mit Ausnahme des Austria-Spiels hat man alle Heimpartien im Frühjahr gewonnen. Unter den fünf Siegen war auch die 2:1-Sensation gegen Meister Red Bull Salzburg, der als einziger Verein seit der Winterpause mehr Punkte geholt hat als die Burgenländer.

+++ Medienbericht: Stefan Maierhofer offenbar vor Transfer-Sensation +++

Fehlen wird am Samstag aber Stefan Maierhofer. Der Erfolgsgarant kassierte gegen St. Pölten seine fünfte Gelbe Karte. Vor der womöglich entscheidenden Partie übt er Kritik an den Gegenspielern in der Bundesliga.

"Ich bin selbst ein harter, fairer Sportsmann und habe auch bei meinen Engagements in England oder Deutschland ordentlich eingesteckt. Aber seit ich hier mit der Maske spiele, kommt es mir vor, wie wenn ich Freiwild wäre - und das ist nicht fair", schimpft der 34-Jährige in der BVZ.

"Es ist schon auffällig"

Er habe das Gefühl, eine Spezialbehandlung zu erhalten: "Ich will niemandem Absicht unterstellen, aber es ist schon auffällig, wie oft ich den Ellbogen im Gesicht habe. Bei Alois Höller ist es nicht anders. Es kann nicht sein, dass wir permanent abgeklopft werden." Maierhofer und Höller hatten sich beide das Jochbein gebrochen.

Dass ihm seine Kritik womöglich als Wehleidigkeit ausgelegt wird, lässt ihn kalt: "Es ist nicht selbstverständlich, dass wir mit Maske auflaufen. Da kann man es dann auch ansprechen, wenn dir dauernd Ellbogen ins Gesicht fliegen." Der "Major" wechselte im Winter zum SVM, kam in zwölf Partien auf zwei Tore und drei Assists.

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