Red Bull Salzburg

Marco Rose: Was ihn mit Klopp verbindet

Er ist der neue "Super-Bulle" und wurde von Klopp geprägt. So tickt er:

Am Donnerstag war es soweit: Red Bull Salzburg verkündete den Abgang von Oscar Garcia zum französischen Klub St. Etienne - und präsentierte zugleich den Nachfolger für den Erfolgstrainer. Die Wahl fiel jedoch nicht auf Thomas Letsch, wie davor in den Medien zu lesen war. Sondern auf Marco Rose. Eine Überraschung.

"Ich bin voller Tatendrang, freue mich auf die bevorstehende Aufgabe", erklärte er bei seiner Präsentation am Tag danach. Der Deutsche, der die "Jung-Bullen" heuer in der Youth League zum größten Titel der Klubgeschichte geführt hatte, unterschrieb in der Mozartstadt einen Vertrag bis Sommer 2019.

"Ich kann mich voll mit diesem Verein identifizieren, bin nun seit vier Jahren hier. Wir wollen mit attraktivem sowie erfolgreichem Fußball überzeugen." Als Profi hatte Rose als Verteidiger unter anderem für den VfB Leipzig, Hannover und Mainz gespielt. Beim FSV traf er auf keinen Geringeren als Jürgen Klopp, mittlerweile in Liverpool tätig. Für ihn eine prägende Zeit.

So prägte ihn "Kloppo"

Gemeinsam schaffte man in der Saison 2003/04 den Bundesliga-Aufstieg. 2008 ging es für Klopp nach Dortmund, Rose spielte noch bis zum Jahr 2010 weiter. Die "Lehre" unter Klopp machte bei ihm Lust auf eine Karriere auf der Betreuerbank. Über Mainz II und Lok Leipzig landete er 2013 in Salzburg. Nun erhält er die Chance, sich erstmals als Chef in der höchsten Spielklasse zu beweisen.

Mit einem großen Ziel: Im zehnten Anlauf will er Salzburg endlich in die Champions League führen. Rose wird dabei der siebente Trainer sein, der dieses Unterfangen in Angriff nimmt. Zuvor scheiterten schon Big Names wie Trappattoni, Stevens, Schmidt, Hütter oder auch Garcia.

Sportboss Christoph Freund: "Wir sind überzeugt, dass Marco mit seinem Team alles mitbringt, um den erfolgreichen, eingeschlagenen Weg von Salzburg weiterzuführen."

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