Skandal-Derby

Mit Plakat: Neuer Skandal der Rapid-Fans

Rapid greift bei den Fans durch. Und die sorgen für den nächsten Eklat.

25.000 Zuschauer beider Vereine haben das Wiener Derby in Hütteldorf verfolgt - das Gros vom SK Rapid. Und wieder mal haben es mehr als eine Handvoll Pseudo-Fans geschafft, den Rekordmeister in Verruf zu bringen und letztendlich zu schädigen. Eine saftige Strafe durch die Bundesliga droht!

Nicht zuletzt deshalb greift die grün-weiße Führung durch: Die Chaoten, die vor allem Raphael Holzhauser mit Feuerzeugen und Jägermeister-Fläschchen bewarfen, sogar am Schulterblatt verletzten, wurden ausgeforscht. Den 13 Randalierern drohen ein Stadionverbot von mindestens zwei Jahren und Regressforderungen.

Ob man damit das Problem gelöst hat, ist nach dem 1:2 bei der Admira jedoch mehr als fraglich: In der Südstadt nämlich sorgten die Rapid-Ultras gleich für den nächsten Skandal. Mit einem Spruchband wurde Holzhauser verunglimpft. "Dem Woamen platzt a Wimmerl auf und ihr machts an Skandal daraus", stand darauf.

Am Montag tagt Bundesliga-Senat

Ein weiteres Banner war an die Medienvertreter gerichtet: "Euer Skandaljournalismus kost' uns an Locha." Der Klub reagierte darauf, distanzierte sich von den homophoben Äußerungen via Twitter. "Selbstverständlich distanzieren wir uns von der Wortwahl des heutigen Transparents entschieden. Homophobie oder homophobe Anspielungen lassen sich auch mit unserem Leitbild nicht vereinbaren."

Am Montag beschäftigt sich der Bundesliga-Senat mit den Vorkommnissen aus dem Derby. Die jüngste Reaktion der Rapid-Fans dürfte die Entscheidungsträger bestimmt nicht milde stimmen.

 


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