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Verrückt: Kayode-Frau bestätigt Hammer

Er möchte die Veilchen verlassen - und steht offenbar vor einem Coup.

Austrias Sportdirektor Franz Wohlfahrt hat die Transfergespräche mit Manchester City über Larry Kayode am Samstag bestätigt. "Wir sind in Kontakt mit Manchester City", erklärte Wohlfahrt. Die Sache sei bereits "sehr weit gefruchtet".

Über die finanzielle Größenordnung machte Wohlfahrt keine Angaben. Zudem sei das Geschäft noch nicht abgeschlossen. "Es sind noch Formalitäten zu erledigen. Es ist noch ein bisschen was zu tun", sagte er. Kayode hätte aber die Erlaubnis gehabt, sich am Freitag beim Premier-League-Klub einem Medizincheck zu unterziehen.

"Er war am Freitag dort", betonte Wohlfahrt. Mit einer Transferbestätigung könnte es dennoch noch ein oder zwei Tage dauern. Die Austria wartete diesbezüglich noch auf weitere Informationen. Jene dürfte die Ehefrau von Kayode bereits haben: Sie hat den Transfer am Samstagnachmittag auf der Social-Media-Plattform Instagram mehr oder weniger bestätigt.

So kam es zum Transfer-Coup

"Done deal", schrieb Zinny Kayode zu einem Foto, welches ihren Mann vor dem Etihad Stadium von Manchester City zeigt. Die Spielerfrau berichtete von einem Vier-Jahres-Vertrag bei den "Citizens" und einem Jahr Leihe zu Spanien-Aufsteiger Girona FC. Bei der Austria hätte Kayode bis Sommer 2019 Vertrag.

Laut Owngoalnigeria.com habe City-Trainer Pep Guardiola den Nigerianer persönlich in einem Telefonanruf von einem Wechsel überzeugt. Bei Girona hat dessen Bruder Pere Guardiola das Sagen. Deshalb kamen bereits zahlreiche City-Spieler leihweise beim katalanischen Club unter.

 


 

Auf den Fall eines Abganges von Kayode, der in dieser Saison noch kein Pflichtspiel für die Violetten absolviert hat, ist man bei der Austria seit Wochen vorbereitet. Bereits Ende der vergangenen Spielzeit hatte Wohlfahrt erste Stimmen vernommen, wonach der Bundesliga-Schützenkönig einen Transfer anstreben könnte.

Kommt ein neuer Stürmer?

"Wir haben schon zweigleisig gedacht und gearbeitet", erklärte der Sportdirektor. "Man muss ja gewappnet sein für solche Sachen." Die Austria hat sich daher schon früh für eine feste Verpflichtung des bisher von Benfica ausgeliehenen Kevin Friesenbichler entschieden und nach einem kurzen, aber heftigen Tauziehen mit der Admira auch Christoph Monschein aus der Südstadt geholt.

"Es könnte sein, dass wir noch etwas tun im Bereich Mittelstürmer", sagte Wohlfahrt auf weitere Transferaktivitäten angesprochen. Das wäre vermutlich eher ein junger Hoffnungsträger als ein arrivierter Goalgetter. "Ich glaube nicht, dass es was bringen würde mit einem Einser-Stürmer", meinte Wohlfahrt.

Der Ex-Teamtorhüter verwies darauf, dass es wenig Sinn machen würde, wenn Friesenbichler und Monschein dann vielleicht nicht spielen würden. "Wenn ein Mittelstürmer kommt, wird es ein junger sein."

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