Rapid-Zukunft

Hängt Hofmann noch eine Saison dran?

Kapitän jagt den Schöttel-Rekord. Und hat Tendenz für die Zukunft.

Macht er weiter oder hört er auf? Die Rede ist von Rapid-Urgestein Steffen Hofmann. "Es gibt eine Tendenz, meine Frau weiß schon Bescheid", erklärte der Deutsche. Fakt ist: Der Vertrag des 36-Jährigen endet im Sommer, er kann selbst entscheiden, ob er noch ein Jahr dranhängt.

+++ Fredy Bickel hält fest: Diesen Stürmer-Typen braucht Rapid +++

Für den Fall des Abschiedes ist in seinem Arbeitspapier eine Klausel enthalten, dass er ins Management der Grün-Weißen einsteigen kann. In der aktuellen Saison kam er bisher zwar nur in 13 Bundesliga-Partien zum Einsatz, verpasste jedoch ob schwerer Verletzungen (Meniskuseinriss, Muskelbündelriss) große Teile der Saison.

Während Hofmann unter Damir Canadi meist nur Reservist war, setzte Interimstrainer Goran Djuricin zuletzt verstärkt auf ihn. Der Kapitän ist wichtig für die Mannschaft, gibt den jungen Spielern Halt. Sportdirektor Fredy Bickel betont wohl auch deshalb: "Er ist so ein verdienstvoller Spieler, dass man ihm die Entscheidung überlassen kann."

Er will den Schöttel-Rekord

Und dabei kommt es nicht auf den Trainer an. "Ob der jetzt mit dem Steffen plant oder nicht, darauf können wir nicht warten. Zu welchen Konditionen er seinen Vertrag verlängern kann, das weiß er und das weiß ich, das reicht", so der Schweizer.

Viel wird davon abhängen, ob Hofmann die anvisierte Marke von Rapid-Rekordspieler Peter Schöttel heuer noch übertrifft (526 Spiele). Derzeit hält er bei 524, muss also in drei der vier verbliebenen Saisonspiele zum Einsatz kommen.

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