ÖFB-Cup

Neuer Zuschauer-Minus-Rekord in Salzburg

Im ÖFB-Cup spielte Red Bull Salzburg vor einer traurigen Kulisse.

Meister Red Bull Salzburg ließ im Cup nichts anbrennen, gewann klar mit 7:0 gegen Austria Klagenfurt und zieht ins Halbfinale ein. Der souveräne Sieg hatte allerdings einen fahlen Beigeschmack. Exakt 1535 Fans fanden bei klirrender Kälte den Weg in die über 30.000 Zuseher fassende Red Bull Arena - ein neuer Minusrekord! 

Die Partie geht damit als das bisher am schlechtesten besuchte Spiel in die Red-Bull-Ära ein. Rund 100 Fans kamen aus Kärntnen. So trist die Fankulisse war, so abgeklärt spazierte der Titelverteidiger zum nächsten Erfolg. Patrick Farkas (13.), Hwang Hee-chan (15., 37.), Amadou Haidara (23.), Fredrik Gulbrandsen (69.) und Hannes Wolf (71., 73.) schossen die "Bullen" zum 28. Cup-Sieg in Serie.

Die Gastgeber dominierten die bei minus zehn Grad Celsius angepfiffene Partie von Beginn weg. Nach Fehler von Rechtsverteidiger Joseph Junior Asante traf Farkas aus 20 Metern genau ins Kreuzeck zur Führung. Nicht einmal zweieinhalb Minuten später erhöhte Hwang nach Pass von Xaver Schlager, der von Takumi Minamino mit der Ferse weitergeleitet wurde, bereits auf 2:0.

"Leiti" führt junges Team zum Sieg

Den dritten Treffer leitete Kapitän Christoph Leitgeb mit perfektem Zuspiel auf Haidara ein. Der 20-Jährige aus Mali ließ dem Klagenfurter Schlussmann Zan Pelko im direkten Duell keine Chance. Nachdem Haidara die Latte getroffen hatte (32.), schnürte Hwang nach Doppelpass mit Minamino den Doppelpack. Nach dem Wechsel ließ der Südkoreaner dann aber nach Leitgeb-Querpass einen Sitzer aus (55.).

Der sieben Minuten zuvor eingewechselte Gulbrandsen machte es dann in der 69. Minute besser. Wenig später folgten noch zwei Tore von Wolf, wobei vor allem das 6:0 - der 200. Cup-Treffer in der Red-Bull-Ära - sehenswert war: Nach Stanglpass von Patson Daka bediente Haidara den 18-Jährigen mit der Ferse perfekt. Das Tor zum Endstand resultierte dann aus einem Nachschuss nach einer abgewehrten Daka-Chance.

Die einzig nennenswerten Möglichkeiten der Gäste hatten Solo-Spitze Thomas Hirschhofer, der aus kurzer Distanz an Tormann Cican Stankovic scheiterte (25.), und Tadej Zagar-Knez, dessen Schuss aus 18 Metern knapp über die Latte zischte (61.).

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