Klare Ansage

Mählich blamiert Rapid-Trainer Djuricin

Wiener-Neustadt-Trainer widerspricht dem grün-weißen Sportdirektor.

Dejan Ljubicic ist ein Versprechen für die Zukunft. Das weiß man beim SK Rapid. Man möchte dem 19-Jährigen Spielpraxis garantieren. Bei den eigenen Profis scheint das nach dem Transfer von Thanos Petsos unrealistisch. Daher einigte man sich mit dem SC Wiener Neustadt auf eine interessante Lösung.

Mit Roman Mählich, dem Trainer des Erste-Liga-Vereins, sei vereinbart, "dass wir uns Anfang jeder Woche hören und dann entscheiden, ob er bei Wiener Neustadt spielen wird oder bei uns", erläuterte Goran Djuricin: "Ich möchte das so handhaben, dass er entweder bei uns spielt oder bei ihnen und wenn möglich nicht auf der Bank sitzt."

Das Problem: Mählich weiß von alldem nichts. "Diese Abmachung gibt es nicht", ließ er bei Sky durchblicken. "Das wäre auch überhaupt nicht im Interesse von Dejan und auch nicht im Interesse der Vereine, glaube ich. Das würde ja bedeuten, dass Rapid zum Beispiel am Montag schon wissen müsste, dass er am nächsten Wochenende nicht zum Einsatz kommt. Das wird sicherlich nicht so sein."

"Angelegenheit der Sportdirektoren - nicht der Trainer"

Der frühere Sturm-Profi hält große Stücke auf Ljubicic, deswegen sei er auch bemüht gewesen, ihn als Kooperationsspieler zu holen. "Auf das hat sich Rapid eingelassen und von Anfang an war klar, dass wenn er sich entwickelt, wie wir das gehofft haben, er zurückgeholt werden kann." Im Vorfeld der Partie gegen den LASK machte Fredy Bickel von der Rückhol-Möglichkeit Gebrauch. Ljubicic stand beim 1:0-Erfolg sogar in der Startelf und hinterließ bleibenden Eindruck.

Wie es nun mit ihm weitergeht, ist unklar. Mählich: "Ich denke, dass die Trainer nicht großartig darüber diskutieren sollten. Das ist Angelegenheit der Sportdirektoren und das wollen wir in Zukunft so gestalten. Die beiden werden im Gespräch die richtigen Entscheidungen treffen wie es mit Dejan weitergeht."

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