110 Mio. zu wenig

Mbappé wird teuerster Spieler der Welt

Monaco lehnte ein 110-Mio.-Angebot von ManU für Mbappé ab.

Die Teenies von Monaco sind die Sensation in der heurigen Champions-League-Saison. Und er sticht noch einmal heraus: Kylian Mbappé. Seit Mitte März haben quasi alle Top-Klubs bei den Monegassen angeklopft. Von Paris Saint-Germain, Bayern, ManU und ManCity weiß man von konkreten Angeboten und großem Interesse.

Das Wettbieten hat begonnen. Manchester United hat mit sage und schreibe 110 Mio. eröffnet - und das war Monaco noch zu wenig! Das Rekordangebot überstieg den bisherigen Top-Transfer von Pogba (105 Mio. von Juve zu ManU 2016) bereits, doch reicht nicht, um den Franzosen loszueisen.

Was macht Mbappé so teuer? Es ist nicht nur die fußballerische Klasse des Youngsters, den man in seiner Heimat auch "den zweiten Henry" nennt. Es ist vor allem auch sein Alter. 18 Jahre alt ist der Jungstar - entwicklungsfähig und trotzdem schon wahnsinnig weit in seinem Können. 22 Tore und 11 Vorlagen in 36 Pflichtspielen können sich sehen lassen. Außerdem hat Mbappé noch einen Vertrag bis 2019, Monaco kann es sich leisten, zu gambeln.

Nach Mbappés Debüt in der französischen Nationalmannschaft adelte selbst Henry seinen "Nachfolger" in höchsten Tönen: "Er ist schnell, er ist kräftig, er springt hoch. Aber als ich ihn dribbeln sah – er denkt nach, er benutzt sein Gehirn. Für mich ist dies das Zeichen dafür, dass ein Typ ganz weit kommen kann."

Die Frage ist nur, mit welchem Klub und um wieviel Geld? Vater Wilfried sandte ein Signal an alle Bieter: "Bei 150 Mio Euro wird Monaco schwach."

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