Trainer-Wechsel

BVB-Hammer: Becker ätzt gegen Stöger

Die Tennis-Legende beschäftigt der neue BVB-Trainer offenbar sehr.

Es war der Paukenschlag am Sonntag: Borussia Dortmund feuerte Peter Bosz und präsentierte zugleich seinen Nachfolger. Der Wiener und Ex-Köln-Coach Peter Stöger wird den BVB bis mindestens Sommer 2018 trainieren.

Die Presse überschlug sich vor Meldungen und der Fußball-Coup beschäftigte auch die Prominenz - draunter auch Boris Becker. Die Tennis-Legende ist bekannt dafür mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg zu halten, schoss er auf Twitter gegen Stöger: "Sehr überrascht von der Verpflichtung Stoegers. Es scheint mir Panik beim BVB ausgebrochen zu sein?!?"

Für Becker scheint es kein Zufall zu sein, dass Stöger so kurz nach dem Aus beim 1. FC Köln bei Dortmund landet. "Es muss doch ein Plan entstanden sein aufgrund der schlechten Ergebnisse in den letzten Wochen. Und dann Stöger( der gerade von Köln gefeuert wurde)."

Als letzten Kommentar bringt er noch Bosz-Vorgänger Thomas Tuchel in den Ring. Von dem scheint "Bobbele" ein großer Fan gewesen zu sein. "Ich sag nur Tuchel und halte jetzt die Klappe", ließ er ausrichten.

Tuchel hatte mit Dortmund im Vorjahr den DFB-Pokal gewonnen. Nachdem es unter Bosz anfangs nach Wunsch lief, man gar die Bundesliga anführte, folgte der Absturz.

Watzke: „Unglaublich dankbar“

Im Gegensatz zu Becker ist Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke mehr als begeistert von Stöger. "Wir sind unglaublich dankbar, dass Peter Stöger bereit war, uns in dieser unglaublichen Situation zu helfen. Er hat noch nicht mal einen Vertrag unterschrieben“, sagte er. Stöger sprach von einer für ihn überraschenden Situation, aber auch von einer außergewöhnlichen Möglichkeit.

Bosz ist nach Carlo Ancelotti (FC Bayern), Alexander Nouri (Bremen), Andries Jonker (VfL Wolfsburg) und Stöger bereits der fünfte Bundesliga-Trainer, der in der laufenden Saison vorzeitig seinen Platz räumen musste.

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