Magere Leistungen

Bayern setzen David Alaba unter Druck

Von Alaba wird in Zukunft mehr erwartet - Wiener Schmäh reicht nicht.

Der Druck auf David Alaba wird größer: Sowohl in Österreich, wo in den vergangenen Monaten über seine Leistungen und die Position diskutiert wurde, als auch in seiner Wahlheimat Deutschland. Immer wieder übten Experten zuletzt teils heftige Kritik am noch in jungen Jahren von allen gefeierten Linksverteidiger.

Und auch in München bei Bayern fordert man mehr. Sportdirektor Hasan Salihamidzic betont: "David muss sein Potenzial abrufen." Alabas magere Bilanz im Herbst: Nur ein Treffer und zwei Vorlagen.

"Muss mehr Verantwortung übernehmen"

Auch Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erwarten von Alaba mehr, als er zuletzt gezeigt hat. Er ist seit bereits siebeneinhalb Jahren auf der linken Seite quasi der Dauerbrenner und mit 25 Jahren kein Talent mehr. Das weiß David auch.

"Ich muss mehr Verantwortung übernehmen", sagte er noch vor Rückrunden-Start. In Leverkusen beim 3:1-Erfolg zeigte er eine solide Performance. Fakt ist jedenfalls: Der Wiener Schmäh reicht nicht mehr aus.

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