Ausgeplaudert

Dieser Superstar landete fast bei Bullen

Was heute völlig undenkbar scheint, wäre im Jahr 2015 beinahe passiert.

Es ist eine dieser kuriosen Was-wäre-wenn-Geschichten, die Ralf Rangnick der Bild verraten hat: Demnach stand RB Leipzig vor etwas mehr als zwei Jahren unmittelbar vor einem Transfer, der heute 180 Millionen Euro wert ist. Nämlich vor dem von Kylian Mbappé.

"Wir hatten schon mal so gut wie verpflichtet", erklärt der Sportdirektor. Zur Erinnerung: Die Rede ist von dem französischen Jungstar, der letzte Saison bei Monaco zauberte, sich in die Notizbücher aller Top-Klubs dribbelte, von Champions-League-Sieger Real Madrid umgarnt wurde, aber letztendlich zu Neymar und PSG wechselte.

Rangnick: "Das Problem war: Zu dem Zeitpunkt hatten wir uns gerade von Alexander Zorniger getrennt. Das war kurz nach der Winterpause 2015. In dem Moment wussten wir nicht, wer unser Trainer wird und wie es nachhaltig weitergeht." Mbappé wollte zu RB. Rangnick jedoch vermochte die einzige Bedingung nicht zu erfüllen.

"Konnte das Versprechen nicht geben"

"Der Vater von Kilian hat damals zu mir gesagt, wenn ich sicher sagen könnte, dass ich Trainer werde, würde er mir den Jungen sofort anvertrauen. Nur das Versprechen konnte ich ihm im Februar nicht geben“, so der frühere Salzburg-Manager weiter.

Nachdem die Gespräche mit Thomas Tuchel, Markus Weinzierl sowie zunächst auch mit Ralph Hasenhüttl scheiterten, übernahm Rangnick im Mai selbst das Trainer-Amt, führte Leipzig in die Bundesliga.

Heute ist er wieder Sportchef, Hasenhüttl Trainer und Mbappé ein 180 Millionen Euro teurer Superstar ...

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