2016/17

Millionen-Rekorde: So viel casht Bayern

Deutscher Rekordmeister knackt seine Rekordzahlen des Vorjahres.

Der FC Bayern München will nach wirtschaftlichen Rekordzahlen auch in Zukunft viel Geld in neue Spitzenfußballer investieren. Der deutsche Bundesliga-Krösus setzte im Geschäftsjahr 2016/17 im Gesamtkonzern nie zuvor erreichte 640,5 Millionen Euro um. Der Gewinn nach Steuern betrug 39,2 Millionen Euro, ebenfalls eine weitere Bestmarke nach 33 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2015/16.

Der Konzernumsatz hat sich seit 2010 beinahe verdoppelt. Seit 2011 konnte der deutsche Rekordmeister, bei dem die Österreicher David Alaba und Marco Friedl spielen, jedes Jahr einen zweistelligen Überschuss erzielen.

"Die hervorragende Ergebnissituation und damit verbundene steigende Finanzkraft erlaubt es dem FC Bayern, die notwendigen Investitionen in den Lizenzspielerkader zu tätigen und damit auch weiterhin in der europäischen Top-Elite im Profifußball konkurrenzfähig zu bleiben", betonte Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen in einer Mitteilung, die vor der Jahreshauptversammlung am Freitagabend veröffentlicht wurde.

Rekorde trotz CL-Aus im Viertelfinale

"Unsere wirtschaftlichen Anstrengungen dienen vornehmlich nur einem Ziel: der Maximierung des sportlichen Erfolgs", erklärte Dreesen. Das Rekordergebnis für den Gesamtkonzern konnte trotz des Ausscheidens in der Champions League im Viertelfinale gegen Real Madrid sowie das gegen Borussia Dortmund verpasste DFB-Pokalfinale erreicht werden.

Der FC Bayern ist und bleibt auch der größte deutsche Sportverein, hält aktuell bei 290.000 Mitgliedern. Die Zahl der Fanclubs beträgt inzwischen 4.327 - mit mehr als 340.000 Mitgliedern.

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