Cesc Fabregas

Ball trifft Austro-Baby am Kopf: Chelsea-Star droht Klage

Durch den Aufprall könnte der kleine Mark Schäden davongetragen haben.

Cesc Fàbregas durfte sich erst letzte Woche über neuen Nachwuchs freuen. Er und seine Frau Daniella Semaan durften sich über ihr drittes Kind, einen kleinen Jungen, freuen. Und um das neue Familienglück zu zelebrieren, waren Cesc, Daniella und die Kinder in einem Londoner Park unterwegs. Obwohl es in dem Park verboten ist, Ball zu spielen, schienen die Töchter der Familie und Fàbregas selbst sehr viel Spaß dabei gehabt haben.

Victoria Diethardt war mit ihrem sechs Monate alten Sohn Mark genau neben Fàbregas & Co, als das Unglück passierte. Plötzlich traf ein Fußball den kleinen Mark am Kopf. "Der Ball traf ihn sehr hart an der Seite. Er begann zu zittern", erzählt Diethardt der britischen "Sun". Der Chelsea-Star kam kurz zu Victoria und entschuldigte sich, dann war er wieder weg. Später kam seine Frau und sagte, es sei die Tochter gewesen. Sie hinterließ ihre Nummer und sagte, dass sie sich erkundigen würde, wie es Mark geht. "Aber ich habe nie wieder was gehört", erzählt die gebürtige Österreicherin Diethardt. Zuerst erkannte sie gar nicht, wer vor ihr stand. Andere Zeugen machten sie schließlich darauf aufmerksam, dass es sich um den Fußball-Star handelte.

Sie fuhr sofort mit Mark ins Krankenhaus. Dort wurde er geröntgt und untersucht. Die Ärzte diagnostizierten eine "leichte Kopfverletzung und eine Gehirnerschütterung". Aber Spezialisten erkannten auch einen kurzzeitigen Funktionsverlust im Arm des kleinen Jungen. 48 Stunden wurde er genau beobachtet, um sicherzugehen, dass er keinen Hirnschaden davontragen würde. "Mark war ein kleiner Sonnenschein, aber seitdem ihn der Ball traf, habe ich einen anderen Jungen", erzählt Victoria panisch.

Jetzt will sie den Chelsea-Mittelfeldspieler verklagen. Er soll die bereits bezahlten Rechnungen von 600 Euro sowie eine Entschädigung für den entstandenen Stress bezahlen. "Sollte sich herausstellen, dass Mark einen lebenslangen Schaden davonträgt, soll Fàbregas zahlen. Sein Sprecher beteuert, dass seine Tochter den Ball gestoßen hat. "Sowohl sie als auch Daniella haben sich bei der Frau und dem Baby entschuldigt. Ebenso haben sie sich via SMS erkundigt, ob alles okay sei. Als keine Rückmeldung kam, dachten sie, dass kein Grund zur Sorge bestünde", erklärt er.

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