Portugal

Transfer platzt wegen Erzfeind-Klausel

Ein eigentlich bereits fixierter Deal platzte wegen einer besonderen Klausel.

Alles war vorbereitet, von den Anwälten durchgesehen und für korrekt empfunden, die Verträge lagen unterschriftsreif auf dem Tisch. Marvin Zeegelaar stand direkt vor einem Wechsel von Sporting Lissabon zum FC Sevilla. Der 27-Jährige bestand in Sevilla bereits den Medizincheck, 3 Millionen Euro Ablöse waren vereinbart, alle Modalitäten waren geklärt – allerdings nicht ganz ...

Wie die Zeitung „Record“ berichtet, verlangte Sporting im letzten Moment, dass im Vertrag eine spezielle Klausel eingebaut wird, die dem FC Sevilla einen Weiterverkauf an die Sporting-Konkurrenten Benfica oder FC Porto verbietet. Sevilla akzeptierte diese Klausel nicht – der Transfer platzte. Ob Sporting ein Leihgeschäft witterte oder einfach verhindern wollte, dass Zeegelaar einmal für die Kontrahenten spielt, weiß man nicht genau.

Feststeht, dass Sporting lieber auf den Deal verzichtete, als den Niederländer im Dress der Erzfeinde zu sehen.

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