ÖFB-Stürmer

Wahnsinn: Janko bereits vor Sparta-Aus?

Anfang Juni unterschrieb er beim tschechischen Klub. Nun wird Kritik laut.

Marc Janko legte einen Stotterstart bei seinem neuen Klub hin: In zwei Liga-Partien für Sparta Prag kam der österreichische Goalgetter nur auf 16 Minuten. Keine optimalen Voraussetzungen für das Quali-"Finale" in Wales, das wohl über das WM-Schicksal des ÖFB-Elf entscheiden wird. Jetzt kommt es aber noch schlimmer!

Nach wenigen Wochen muss er die tschechische Hauptstadt vielleicht schon wieder verlassen. Der Grund: Er konnte die Verantwortlichen bislang nicht überzeugen. "Marc ist sicherlich ein guter Stürmer, das hat er bei den bisherigen Stationen gezeigt. Aber wir erwarten mehr von ihm, als er hier gezeigt hat", gab Adam Kotalik gegenüber der Zeitung Sport zu verstehen.

Der Manager kündigt an: "Wir wollen schnellstmöglich eine Entscheidung treffen. Es gibt ein paar Optionen, wir wollen einige Spieler ins Ausland verleihen." Gehört Janko auch dazu? Fakt ist: Im Kader stehen noch drei weitere Mittelstürmer. In einem 4-5-1-System ist lediglich für einen Platz.

Darum wäre eine Ausleihe ärgerlich

Gesetzt ist Ex-Austrianer David Lafata. Hinter ihm sammelte Marc Janko (167 Minuten inklusive Europa-League-Quali) die meiste Einsatzzeit. Lukas Julis (135) ist erst 22 -  ihm gehört wohl die Zukunft. Die schlechtesten Karten dürfte in dem Quartett Vaclav Kadlec (25) haben.

Für Janko wäre eine Leihe sehr ärgerlich. Er entschied sich auch aufgrund der Nähe zu seiner Heimatstadt Wien für Sparta. Sein Vertrag beim FC Basel wurde nach zwei Jahren und 32 Treffern nicht verlängert. In Prag hat er bis 2019 unterschrieben.

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