Polster-Kolumne

Herzog als Teamchef wäre überfällig

Toni Polster hat eine klare Meinung, wer neuer Teamchef werden soll.

Der Sieg über Serbien zeigt, dass es doch nicht so schlecht um unser Team bestellt ist, wie es den Anschein hatte. Es ist genau das eingetroffen, auf das alle gehofft hatten: Dass sich die Spieler wieder auf Fußball konzentrieren. Das haben sie in einer erfrischenden Art und Weise gemacht. Man hat das Gefühl, dass in dieser WM-Quali doch mehr drinnen gewesen wäre.

Für den neuen Sportdirektor ist jetzt ein ­guter Zeitpunkt, zu starten. Hoffen wir, dass das Team diese Leistung auch gegen Moldawien wiederholt. Ein versöhnliches Ende dieses verkorksten Jahres würde allen gut tun.

Mit der Bestellung von Peter Schöttel als Nachfolger von Willi Rutten­steiner macht der ÖFB endlich Nägel mit Köpfen. Ich bin gespannt, wie viel Mitspracherecht Peter bei der so wichtigen Teamchef-Frage hat.

Herzog als Teamchef wäre überfällig

Ich hoffe, die Tendenz geht in Richtung eines Österreichers. Andreas Herzog wäre eine wunderbare Lösung. Er hat die Erfahrung aus über 100 Länderspielen, und er hat unter den besten Trainern der Welt gearbeitet. Der Schritt zum Teamchef wäre für ihn der nächste logische Karrieresprung. Herzog versteht Fußball, er hat Fußball als Spieler zelebriert – einer, zu dem jeder Teamspieler nur aufschauen kann.

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