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Pressekonferenz

Kult-Wutrede: Daum rastet völlig aus

Daum verliert komplett die Fassung. Eine Wutrede mit Kult-Potenzial:

Wer sich fragte, wo Christoph Daum mittlerweile arbeitet, dürfte es nun wissen: Der frühere Austria-Meistermacher rastete in seiner Funktion als rumänischer Teamchef am Dienstagabend aus. Als ein Journalist nach dem 3:2-Testspiel-Erfolg über Chile wissen wollte, ob eine einvernehmliche Trennung bevorstehe, lederte er los.

"Das liegt nicht auf dem Tisch. Ich weiß nicht, was sie hier konstruieren. Es ist immer das Gleiche. Seit Monaten höre ich von ihnen, dass ich zurücktreten solle. Nennen sie mir einen Grund, gemessen an dem, was wir erreicht haben und was wir vorhaben, warum ich jetzt aufhören sollte. Nur weil die Resultate nicht stimmen?"

Rumänien ist nach sechs Partien in Gruppe E der WM-Qualifikation nur Vierter. Zehn Punkte hinter Leader Polen, vier hinter Tabellenrang zwei - punktegleich mit Armenien. Daum, der in seiner Coaching-Laufbahn für Köln, Stuttgart, Besiktas, Leverkusen, die Austria, Fenerbahce, Eintracht Frankfurt, den FC Brügge und zuletzt für Bursaspor an der Seitenlinie stand, tobte.

 


 

"Ich bin rumänischer als sie"

"Wenn sie Zeit hätten, wenn sie wirklich offen dafür wären, würde ich mich mit ihnen hinsetzen, ein, zwei, drei Stunden über Fußball reden. Aber wenn ich mit ihnen rede, nehmen sie nicht ein Prozent davon auf. Sie verdrehen es ins Gegenteil und schaffen Lügen. Selbst wenn ich ihnen die Fakten sage, sind sie nicht interessiert“, schrie der Deutsche.

All die Gerüchte um seine Person seien "verrückte Lügen". Er attackiert den Reporter: "Für mich sind sie manchmal kein Rumäne. Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin rumänischer als sie. Das ist meine Meinung. Ich identifiziere mich mehr mit diesem Land und den Menschen als sie. Sie helfen nicht, sie sind auf dem zerstörerischen Weg."

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