Er schlägt Alarm

Neue Attacke: ÖFB-Star warnt Präsidium

Beim Verband herrscht weiterhin Unruhe. Ein Legionär schlägt Alarm.

Er ist nicht der erste Spieler, der klare Worte zum Chaos beim ÖFB findet. Marc Janko kanzelte die Vorgänge um die Trennungen von Marcel Koller sowie Sportdirektor Willi Ruttensteiner als "beschämend" ab. Marco Arnautovic fand ebenfalls deutliche Worte. Zuletzt tobte Julian Baumgartlinger ob der Intelligenz-Attacke von Niederösterreichs Fußball-Boss Johann Gartner.

Martin Harnik hat nun genug gehört und gesehen. Gegenüber Sky meldet er sich zu Wort und sieht "sehr schwierige Zeiten auf uns zukommen". Der Hannover-Torjäger, der für die abschließenden WM-Quali-Partien gegen Serbien (3:2) und in Moldawien (1:0) absagte, sieht die Aufbauarbeit der letzten Jahre gefährdet.

"Man hat das Gefühl, dass all das zusammenbricht oder eingerissen wird", schlägt er Alarm. Mit Koller pflügte das ÖFB-Team während der erfolgreichen EM-Qualifikation bis unter die Top-10 der Weltrangliste. Man habe sich damit Respekt verschafft. Für eine Teilnahme in Russland reichte das nicht.

"Erinnert an alte Zeiten"

"Wir haben nicht schlecht gespielt", meint Harnik. Der mittlerweile 30-Jährige fühlt sich ob der Unruhe im Verband in die Vergangenheit zurückversetzt: „Was sich neben dem Sportlichen so abspielt, ist traurig. Das erinnert an alte Zeiten, als der ÖFB eine sehr kleine Rolle in Europas Fußball gespielt hat."

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