Als Teamchef

ÖFB: Herzog ist schon im Gespräch

Rekordspieler wird als Kandidat gehandelt. Schlägt nun seine Stunde?

Marcel Koller steht nach dem 1:1-Remis in Irland im Kreuzfeuer: Im Internet gehen die Wogen hoch. Nicht wenige fordern den sofortigen Rücktritt des Teamchefs. Obwohl er nach Schlusspfiff in Dublin Optimismus einforderte: "Es geht darum, die Mannschaft auch mal zu unterstützen und nicht alles schlecht zu sehen."

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Den Kredit, den der Schweizer nach der perfekten EM-Qualifikation genoss, hat er mit einer enttäuschenden Endrunde und einer bislang noch enttäuschenderen WM-Quali längst verspielt. Russland ist in weite Ferne gerückt. Und Koller wird von den Fans als Schuldiger festgenagelt.

Hört man sich um, fällt immer wieder der Name von Andreas Herzog. Der 103-fache Rekordinternationale wäre für viele der ideale Nachfolger. Diesmal würde der ständig wiederkehrende Vorwurf, Herzog habe noch keinen Klub trainiert, nicht greifen.

Schlägt jetzt seine Stunde?

Der 48-Jährige war schon Coach der U21-Nationalmannschaft. Danach sammelte er fünf Jahre lang Erfahrungen als Assistent von Jürgen Klinsmann in den USA, saß mit diesem sogar bei der WM 2014 auf der Betreuerbank. Kurios: So würde es für Herzog sogar einen gewissen Sinn gehabt haben, dass er gleich zweimal beim SK Rapid den Kürzeren gezogen hatte.

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