Thomas Dreßen

Kitz-Sieger schockt mit Frost-Beichte

Er ist die deutsche Abfahrts-Hoffnung, hat aber mit Problemen zu kämpfen.

Beim ersten Abtasten mit der Olympia-Strecke lag Thomas Dreßen noch recht weit zurück. Mit 2,28 Sekunden Rückstand kam er auf Rang 31. Der 24-Jährige verpasste dazu auch noch ein Tor. Und dennoch: Als Gewinner der Kitzbühel-Abfahrt zählt er zu den Favoriten.

Dreßen: "Mit Nummer eins beim Training zu fahren ist nie schön – da ist man ein bisschen ein Testpilot. Auch, wenn die Strecke jetzt nicht gerade spektakulär ist. Im Training gibt man dann nicht das Letzte, um das Tor noch zu kriegen. Ich hab’s dann bewusst ausgelassen."

Bei den weiteren Trainings will sich der Kitz-Sieger an die Spitze herantasten. Die Kälte in Südkorea bereitet Dreßen mehr Probleme. "Das einzige Problem sind meine Zehen. Wenn ich aus den Schuhen komme, werden sie schon wieder auftauen. Ich spüre sie nicht mehr, das ist nicht gut. Aber das war in den letzten Tagen beim Training auch schon so. Von daher ist das keine große Umstellung."

Trotz Eis-Zehen bleibt der neue Abfahrts-Hero optimistisch: "Das Rennen wird mit Sicherheit eine Schlacht werden. Ob es eine reine Materialschlacht wird, weiß ich nicht. Aber es wird eine enge Geschichte. Man darf sich keinen Fehler erlauben. Es ist schwer, schnell zu sein. Aber leicht viel Zeit zu verlieren".

Die Abfahrt steigt am Sonntag (15 Uhr im oe24-LIVE-Ticker).

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