Mega-Schock

Mayer kracht in Bohrer & Pistenarbeiter

Speed-Spezialist fädelt im Kombi-Slalom ein - danach wird es schmerzhaft.

Den Zuschauer stockte der Atem. Den ÖSV-Trainern vermutlich auch: Matthias Mayer stürzte am Dienstag im Slalom der Herren-Kombination spektakulär. Er fädelte schon im oberen Streckenabschnitt ein, verdrehte sich und knallte mit dem Rücken auf den pickelharten Eis-Hang.

Danach wurde es erst richtig gefährlich: Mit dem Kopf voraus rauschte der Speed-Star zunächst in eine Streckenbegrenzung und mähte danach noch ein paar Personen, die dort rumstanden, um. Auch riss er einen Bohrer um, der zum Präparieren der Piste benutzt wird. Ein Kameramann konnte in allerletzter Sekunde noch zur Seite springen. Unglaublich!

Nach kurzem Schock steht der Abfahrts-Olympiasieger von 2014 auf. Er blieb, bis auf einen schmerzhaften Bluterguss an der Hüfte, glücklicherweise unverletzt und begab sich unmittelbar nach dem Rennen zurück ins Hotel, um sich vom Physiotherapeuten behandeln zu lassen.

Mayer hat bei den Spielen viel vor: Am Donnerstag bei der Abfahrt möchte er seinen Titel aus Sotschi verteidigen. Tags darauf ist er im Super-G-Einsatz. In der Kombi kam er zum Glück mit dem Schrecken davon!

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