Saison-Dominatorin

US-Hoffnung: Shiffrin legt Geständnis ab

Die US-Amerikanerin gewährt in Pyeongchang interessante Einblicke.

Mikaela Shiffrin hat mithilfe eines Sportpsychologen ihre Schwächephase aus den letzten Weltcup-Rennen vor Olympia nach eigener Einschätzung überwunden. "Ich habe mich viel ausgeruht, bin hierhergekommen und habe ein bisschen trainiert. Ich fühle mich viel besser, viel mehr wie ich selbst", berichtete die Skirennfahrerin aus den USA am Samstag in Pyeongchang.

Die 22-jährige Slalom-Olympiasiegerin von 2014 hat in dieser Saison schon zehn Weltcuprennen gewonnen, danach in den letzten sechs Rennen vor Olympia aber nur noch einen Podestplatz geschafft. Zuletzt beim Slalom in Lenzerheide war sie klar in Führung liegend wenige Meter vor dem Ziel ausgeschieden und hatte damit das fünfte Rennen ohne Podium in Folge besiegelt.

Das sei eine entscheidende Warnung gewesen, sagte Shiffrin. "In Lenzerheide war ich so emotional. Ich habe geweint, war frustriert. Das war nicht wirklich ich und ein Zeichen, dass ich einfach zu müde bin", gestand sie in Korea. Diese Müdigkeit im Kopf habe sie nun mithilfe eines Sportpsychologen erfolgreich eliminiert.

"Könnte viel Spaß machen"

Deshalb könne sie nun ihren Start beim Riesentorlauf am Montag kaum erwarten. "Ich mag die Bedingungen hier sehr. Es scheint, als würde es viel Spaß machen", sagte Shiffrin, eine der Top-Favoritinnen am Montag neben der Deutschen Viktoria Rebensburg und Frankreichs Weltmeisterin Tessa Worley.

Shiffrin sagte, sie würde gerne neben Slalom und Riesenslalom auch in Abfahrt und Super-G antreten. Das hänge aber davon ab, wie viel Kraft und Energie sie noch habe.

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