In Lake Louise

Burkhart: Tragische Details zum Sturz

Die deutsche Nachwuchshoffnung verstarb unter tragischen Umständen.

Fassungslosigkeit macht sich im Ski-Zirkus breit: 14 Jahre blieb man von Todesfällen verschont. Nun verloren zwei Abfahrer innerhalb kürzester Zeit ihr Leben. Dreieinhalb Wochen nach David Poisson verunglückte das Talent Max Burkhart bei einem Rennen des Nor-Am-Cups, dem amerikanischen Pendant zum Europacup, in Lake Louise.

Er kam auf der Piste, auf der an den beiden Wochenenden zuvor die Weltcup-Herren und Damen im Einsatz waren, zu Sturz und erlag später im Krankenhaus von Calgary seinen Verletzungen. Die Umstände könnten jedoch verhängnisvoller kaum sein.

"Ein extrem tragischer Unfall mit extrem unglücklichen Verkettungen. Er ist mit seinen Ski in einem so unglücklichen Winkel in das Sicherheitsnetz gestürzt, dass er es mit den Kanten zerschnitten hat“, erklärt der deutsche Alpin-Boss Wolfgang Maier der Bild und verdeutlicht: "Normalerweise hält ein Netz bei einem Sturz eine Wucht von bis zu zwei Tonnen auf." Unglaublich!

Kollision mit einem Zaun?

Burkhart soll durch die Streckenbegrenzung gedonnert und mit einem Zaun kollidierte sein, berichten Zeugen. Die Rettungskräfte brauchten rund 30 Minuten, um ihn für den Helikopter-Flug zu stabilisieren. Letztlich kam jede Hilfe zu spät.

Burkhart besuchte die Sugar Bowl Academy in Kalifornien, wollte sich darüber für die DSV-Nationalmannschaft empfehlen. Er soll seit November letzten Jahres mehr als 60 Rennen in Abfahrt, Slalom und Super-G absolviert haben.

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