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Geheim-Hochzeit? So genial spottet Hirscher

Österreichs Ski-Hero hat in einem launigen Interview Einblick in seine Zukunft gewährt.

"Ich hoffe, ihr genießt einen schönen Tag am See, schauen wir mal, wie viel wir zu sagen haben", begrüßte Marcel Hirscher am späten Mittwochvormittag die rund 80 Journalisten aus dem In- und Ausland in der Schlossfischerei am Fuschlsee. Ein Kracher in Form eines Rücktritts störte die idyllische Kulisse nicht, der siebenfache Alpin-Ski-Gesamtweltcupsieger setzt seine Erfolgskarriere fort. Dabei sprach er - wenn auch nur am Rande - über Privates und gab der versammelten Presse einen kleinen Seitenhieb mit.

Seitenhieb

Auf die Frage, ob die Hochzeit mit seiner Laura spontan oder geplant gewesen sei, antwortete Hirscher süffisant: "Die Laura rennt fast zwei Jahre mit einem Verlobungsring rum und ihr checkt das nicht." Mehr wollte der Ski-Hero nicht preisgeben und will das auch in Zukunft so halten: "Privat soll wirklich äußerst privat gehalten werden. Da möchte ich sehr penibel und sehr achtsam sein. Ihr wollt auch nicht, dass eure Kinder oder eure Familie in den Medien sind, und vor allem auch nicht im Internet. Es ist mir ein großes Anliegen und Bedürfnis, dass das im Sinne unserer tollen Zusammenarbeit weiterhin so Bestand hat. Ich habe jetzt mehr Aufgaben, als nur Skirennsportler zu sein und Person der Öffentlichkeit, ich werde auch Familienvater. Ich möchte das sehr ernst nehmen, weil ich mich sehr auf das freue."

Andere Prioritäten

Aufgrund der privaten Veränderungen wird Hirscher nicht mehr alles dem Profisport unterordnen: "In privater Hinsicht hat sich sehr viel Positives getan. In 15 Jahren Profisport war jetzt jegliche Energie drinnen, er war die komplette Priorität. Es gibt jetzt mehrere Prioritäten. Deswegen wird es sicherlich eine Saison sein, wo ich abwägen muss, inwieweit bin ich bereit, und ich möchte das zwei Wochen in Aare sein (WM/Anm.) - oder nicht. Vielleicht bin ich nur zwei Tage dort. Viele Fragezeichen bei mir, aber die Zeit des absoluten Unterordnens meines kompletten Lebens nur für den Profisport wird es nicht mehr so spielen, und das will ich auch nicht mehr so machen."

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