Die Hintergründe

Nach Abfahrt: Riesen-Wirbel in Kvitfjell

Im norwegischen Ort gibt es mal wieder Aufregung. Die Hintergründe.

Der Internationale Skiverband (FIS) gibt Kvitfjell als Veranstalter von Speedrennen für die alpinen Ski-Herren noch eine Chance. Voraussetzung ist aber, dass das gesamte Team rund um die Pistenpräparierung ausgetauscht und die Organisation auf neue Beine gestellt wird. Das sagte FIS-Chef-Renndirektor Markus Waldner am Samstag nach der Herren-Abfahrt.

Jahr für Jahr entspricht die Pistenpräparierung nicht den Erwartungen, zudem gibt es auch in anderen Bereichen wie den Mannschafts-Hotels immer wieder Probleme. Obwohl die FIS Kvitfjell bereits öfters die Rute ins Fenster gestellt hat, wurden die Forderungen für heuer wieder nicht erfüllt. So brach die Piste an einigen Stellen, zudem sind viel zu wenige Arbeiter im Einsatz.

"Wenn sie die Bedingungen erfüllen und das gesamte Team austauschen, kann ich mir vorstellen, auch in Zukunft hier Rennen zu fahren. Die Strecke ist super und die Athleten kommen eigentlich gern her", sagte Waldner.

Ersatzorte sind im Gespräch

Er habe bereits beim norwegischen Verband vorgefühlt und eine Neuorganisation zugesagt bekommen. "Wenn das passiert, kann ich mir vorstellen, auch in Zukunft hier zu fahren." Als mögliche Ersatzorte in Norwegen sind Narvik und Hemsedal im Gespräch.

Das dunkelste Kapitel in Kvitfjell wurde 2008 geschrieben, als dem Österreicher Matthias Lanzinger nach einem Sturz der linke Unterschenkel amputiert werden musste. Es hatte Verzögerungen bei Bergung und Abtransport des Rennläufers gegeben.

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