Legionär

Basketballer Pöltl macht sich NBA-fit

Neben Trainings mit dem Nationalteam findet der NBA-Star Zeit für seine heimischen Fans.

Mit 21 Jahren ist Österreichs erster NBA-Legionär in der heimischen Basketball-Nationalmannschaft bereits ein Führungsspieler. Bei den Toronto Raptors muss Jakob Pöltl allerdings noch um einen Stammplatz im Team kämpfen.

Die Sommermonate verbringt Pöltl in seiner Heimatstadt Wien, wo er für die WM-Vorqualifikation trainiert. Die NBA-Saison beginnt für ihn erst wieder Ende Oktober. Davor stehen fünf Vorbereitungsspiele auf dem Programm.

Wir haben den 2,13 Meter großen Superstar bei einer Autogrammstunde in der Admiral Arena Wien getroffen. Dort stand er gemeinsam mit Spielerkollege Thomas Klepeisz den Fans Rede und Antwort.

Was ist dein Tipp an die Jugend? Wie schafft man es so weit zu kommen wie du?

Im Endeffekt ist es eine Kombination aus einigen Sachen. Man muss einfach immer voll dahinter sein und hart trainieren. Ein Stückchen Glück wird man brauchen und andere Leute die einen Helfen. Ich hatte immer gute Trainer die mich gepusht haben. Es geht darum, dass man auch außerhalb des Trainings selbst motiviert genug ist an sich zu arbeiten. Das alles zusammen ergibt schon mal das Grundpaket – dazu kommt dann noch Glück.

Du warst nicht unzufrieden mit der vergangenen Saison trotz des Endes. Wie ist dein Resümee?

Alles zusammen positiv. Wie gerade schon festgestellt, das Ende war etwas bitter. Hätte wohl besser laufen können – aber daran können wir nichts mehr ändern.  Wir müssen die positiven Dinge mitnehmen. Nach der All Star-Pause ist es auch sehr gut für mich gelaufen. Ich habe mehr Spielzeiten bekommen und darauf möchte ich aufbauen.

Weißt du schon wie viel Spielzeit du in der nächsten Saison bekommst?

Das steht noch in den Sternen. Das hängt natürlich vom Trainer ab. Es kommt auch darauf an wie ich mich in der Pre-Saison präsentiere oder auch zu Saison Anfang. Davon wird es vermutlich großteils abhängen. Aber im Endeffekt ist es nicht meine Entscheidung.

Nach der Autogrammstunde in der Admiral Arena Wien, die von Novomatic rund um Eigentümer Johann Graf betrieben wird, entspannten sich Pöltl und Klepeisz noch bei einem Tischfußballspiel in der Sportsbar und bewiesen auch dabei sportliches Verhalten und viel Sympathie.

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