Weltweit für den guten Zweck

Über 100.000 bei 'Wings for Life Run'

Der Charity-Lauf lockte auch zahlreiche Promis auf die Straßen.

102.862 Läufer sind am Sonntag weltweit zeitgleich für einen guten Zweck an den Start gegangen. In Wien waren für den "Wings for Life World Run" rund 13.500 Personen registriert, darunter Sportgrößen wie Thomas Morgenstern, Andreas Goldberger und Markus Schairer. Der Startschuss fiel pünktlich um 13.00 Uhr.


© APA/HERBERT P. OCZERET
Auch Ex-Skispringer Andreas Goldberger lief für den guten Zweck.

Rennen gegen ein Catcher-Car

203 organisierte Läufe zugunsten der Rückenmarkforschung fanden in 66 Nationen statt. Ein Ziel gibt es bei dieser Veranstaltung nicht. Vielmehr wird ein sogenanntes Catcher-Car eine halbe Stunde nach dem Start losgeschickt. Das Auto beginnt mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h und wird sukzessive schneller. Wenn alle Läufer bzw. Rollstuhlfahrer eingeholt sind, ist das Rennen vorbei. Gewinner ist der zuletzt eingeholte Sportler.

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Auch Kira Grünberg, Lukas Müller und Nico Langmann waren dabei.

Start am Rathausplatz

Gestartet wurde in Wien am Rathausplatz. Es kam zu umfangreichen Verkehrsmaßnahmen.

Durch die "Wings for Life World Run"-App spielte es jedoch keine Rolle, wer wo läuft. Teilnehmen war dadurch an jedem Platz der Welt möglich. Olympiasiegerin Anna Gasser und Schauspielerin Nina Proll etwa liefen nach Angaben des Veranstalters mit der App auf ihren Lieblingsstrecken, Gregor Schlierenzauer und Trainingskollege Simon Wallner in Innsbruck bei einem der zahlreichen organisierten App-Runs.

Vorjahrssieger Anderson siegte erneut

Der globale Sieger des "Wings for Life World Run" heißt wie im Vorjahr Aron Anderson. Der schwedische Rollstuhlfahrer, der im Vorjahr in Dubai auf 92,14 km gekommen war, erreichte diesmal in Sunrise im US-Bundesstaat Florida auf 92 km, ehe ihn das "Catcher Car" einholte. Beste Dame war die Portugiesin Vera Nunes, die in München gelaufen ist.

Beim in Wien gestarten Lauf setzte sich der Österreicher Wolfgang Wallner nahe Tulln nach über 62 Kilometern durch, bei den Damen war die Mexikanerin Alex Roudayna bei Greifenstein mit knapp 50 Kilometern die Beste.
 

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