Rekord! Salzburg mit 3.000 Fans nach Frankfurt

Frankfurter Hexenkessel

Rekord! Salzburg mit 3.000 Fans nach Frankfurt

Die Bullen aus Salzburg werden Auswärts in Frankfurt von 3.000 Auswärtsfans untersützt.

Das ist laut Clubangaben die höchste Zahl seit dem Red-Bull-Einstieg 2005. Beim bisherigen Rekord, dem Champions-League-Auftritt Anfang Oktober in Liverpool (3:4), waren die Bullen von knapp unter 3.000 Anhängern begleitet worden.
 
Verzichten müssen die Salzburger auch im Rückspiel am 27. Februar auf Rasmus Kristensen. Der Däne hat wegen seiner Oberschenkelverletzung in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel bestritten, wurde auf der rechten Außenbahn jeweils von Patrick Farkas vertreten. Sollte Trainer Jesse Marsch an seiner defensiven Dreierkette festhalten, könnte in Frankfurt auch Mittelfeldmann Enock Mwepu nach außen und Dominik Szoboszlai statt Farkas ins Team rücken.
 

Marsch: "Brauchen Topleistung"

Von der jüngsten 0:4-Pleite der Frankfurter bei Borussia Dortmund wollen sich die Bullen nicht blenden lassen. Die drei bisherigen Heimspiele in diesem Kalenderjahr hat das Team von Trainer Adi Hütter allesamt gewonnen. "Nach der Analyse der letzten Eintracht-Auftritte ist mir bewusst, dass es richtig schwierig wird und wir eine Topleistung brauchen, um weiterzukommen", betonte Marsch.
 
Beide Clubs kennen den Bewerb gut. Ein Jahr nach Salzburg 2018 stand 2019 Frankfurt im Halbfinale. "Sie wissen sehr gut, wie die Europa League funktioniert", meinte Salzburg-Stürmer Hwang Hee-chan. "Wir wollen uns im Hinspiel eine gute Ausgangsposition schaffen, müssen dabei aber auf einen aggressiven und starken Gegner sowie eine tolle Stimmung vorbereitet sein." Die Commerzbank-Arena ist mit 47.000 Zuschauern ausverkauft.
 

Hinteregger gesperrt - Ilsanker in der Innenverteidigung

Ihre jüngsten vier Auswärtsspiele in der K.o.-Phase der Europa League haben die Salzburger allesamt verloren. Unter Marsch gab es im Herbst in der Champions League beim SSC Napoli (1:1) und bei KRC Genk (4:1) aber ein Remis und einen Sieg. Die Frankfurter dagegen strauchelten in der EL-Gruppenphase daheim gegen Arsenal (0:3) und Vitoria Guimaraes (2:3). In der K.o.-Phase haben sie aber noch keines ihrer fünf Heimspiele verloren.
 
Hütter bangt noch um den Einsatz des an einem Infekt erkrankten Offensivmannes Mijat Gacinovic. Statt des gesperrten Martin Hinteregger könnten dessen ÖFB-Teamkollege Stefan Ilsanker in die Innenverteidigung zurückrücken. Dadurch wäre im zentralen Mittelfeld Platz für den routinierten Japaner Makoto Hasebe, der sich nach Hütters Umstellung auf ein 4-2-3-1-System zuletzt häufig auf der Ersatzbank wiederfand.
 

Salzburg mit guten Omen gegen Frankfurt

Das bisher einzige Europacup-Duell der beiden Clubs ist legendär. Der SV Salzburg setzte sich 1994 im UEFA-Cup-Viertelfinale im Elfmeterschießen durch, Torhüter Otto Konrad verwertete den entscheidenden Versuch. Salzburgs Gesamtbilanz gegen deutsche Clubs ist mit fünf Siegen, drei Remis und vier Niederlagen positiv. Von den jüngsten fünf Partien wurden vier gewonnen.
 
Einen deutschen Bundesligisten mit einem österreichischen Trainer schalteten die Salzburger auch 2018 auf ihrem Weg ins EL-Halbfinale aus. Im Achtelfinale gegen Dortmund unter Peter Stöger wurde mit einem 2:1-Auswärtssieg im Hinspiel der Grundstein zum Aufstieg gelegt. Von den damals eingesetzten Feldspielern stehen allerdings nur noch Kapitän Andreas Ulmer, Andre Ramalho und der dazwischen an den HSV verliehene Hwang im Salzburg-Kader.
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