FAK floppt in Meistergruppe

Wieder sieglos: Austria-Misere geht weiter

Der LASK nahm einen Punkt aus Wien mit – Alle Spielberichte der 26. Bundesliga-Runde.

Der LASK hat in der Fußball-Bundesliga aus dem 1:1-Remis von Red Bull Salzburg kein Kapital geschlagen. Die Linzer kamen am Sonntag in der 26. Runde wie der Tabellenführer nicht über ein Unentschieden hinaus, bei der Wiener Austria gab es ein 2:2 (1:1). Alle Tore gingen auf das Konto der beiden Mittelstürmer Joao Klauss und Christoph Monschein, die jeweils zweimal trafen.

Der LASK bewies Effizienz und ging in der Generali Arena mit dem ersten Torschuss in Führung. Schütze des Treffers in der 22. Minute war der Brasilianer Klauss. Danach hatten die Oberösterreicher die Partie unter Kontrolle, relativ überraschend kam die Austria vor der Pause durch Monschein (41.) noch zum Ausgleich. Nach dem 2:1 durch Klauss (50.) gab erneut Monschein (79.) die Antwort.

Die Oberösterreicher haben damit weiter neun Punkte zwischen sich und Salzburg. Die Austria, die gegen den LASK seit sechs Spielen sieglos ist, kam in der Meistergruppe nicht vom sechsten Platz weg.

Die Austria versuchte, das Spiel zu machen, was aber nur in den Anfangsminuten wirklich gelang. Da spielten die Wiener mit hohem Tempo zwei gute Chancen heraus, Maximilian Sax war mit seinem Schuss knapp dran. Dann richtete sich der LASK den Gegner aber so her, wie er ihn gerne hat. In der 11. Minute meldete Thomas Goiginger erstmals Ansprüche im Strafraum von Austria-Goalie Patrick Pentz an, seinen Versuch aus spitzem Winkel blockte Michael Madl noch ab.
 

Klauss trifft zum 1:0

Kollege Klauss machte es wenig später besser, als er einen Konter nach Zuspiel seines Landsmanns Joao Victor ins lange Ecke erfolgreich abschloss. Der Mittelstürmer schoss dabei zwischen die Beine des Austria-Brasilianers Igor. Danach war dem LASK dem zweiten Tor näher als die Austria dem Ausgleich, Joao Victor (30.) traf aus der Drehung nur Pentz.
 
Monschein stellte in der 41. Minute allerdings seinen Torriecher unter Beweis, als er nach einem Einwurf von der linken Seite die gesamte LASK-Defensive um Markus Wostry, der für den gesperrten Trauner den Organisator gab, vernaschte. Über Alexander Schlager hinweg zimmerte der Ex-Admiraner den Ball aus kurzer Distanz ins Athletiker-Tor.
 
Auch Klauss bewies erneut seine Torjäger-Qualitäten, als er nach dem Seitenwechsel wieder nach Assist von Joao Victor zuschlug. Mit dem zweiten Kontakt ließ der 22-Jährige Pentz neuerlich keine Chance. Der LASK verabsäumte es in dieser Phase, den Sack zuzumachen. Der Freistoß von Peter Michorl (73.) direkt in die Arme von Pentz war eine der spannenderen Aktionen, auf der anderen Seite köpfelte der eingewechselte Alon Turgeman (77.) Schlager an.
 
Der Treffer von Monschein, der ein Sax-Zuspiel am Fünfer cool verwertete, sorgte aber noch für eine betriebsame Schlussphase. Alexander Grünwald schoss in der 95. Minute an die Latte, damit blieb es bei der Punkteteilung.

St. Pölten ringt zehn Bullen Punkt ab

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Red Bull Salzburg hat in der vierten Meistergruppen-Partie der Fußball-Bundesliga erstmals Punkte abgegeben. Der Titelverteidiger erreichte am Sonntag beim SKN St. Pölten nach Elfmeter-Toren von Rene Gartler (65.) beziehungsweise Smail Prevljak (33.) nur ein 1:1, musste dabei aber auch fast die komplette Spielzeit in Unterzahl agieren. Andreas Ulmer hatte in der 3. Minute die Rote Karte gesehen.
 
Der ÖFB-Teamspieler lieferte sich unmittelbar vor seinem Ausschluss ein Laufduell mit Gartler, der möglicherweise allein aufs Tor gezogen wäre, und griff dem SKN-Stürmer dabei auf die Schulter. Gartler fiel, und Schiedsrichter Gerhard Grobelnik entschied auf Foul und Rot für Ulmer - sehr zum Ärger des Salzburg-Trainers Marco Rose und des Ausgeschlossenen selbst. "Das war ganz klar kein Foul - unverständlich, mir fehlen die Worte", sagte Ulmer im Sky-Pauseninterview.
 
Seiner Mannschaft merkte man die numerische Schwächung zunächst nicht an. Salzburg präsentierte sich als tonangebende Mannschaft und kam der Führung in der sechsten Minute nahe, als SKN-Goalie Christoph Riegler nach Flanke von Stefan Lainer und Kopfball von Prevljak zur Stelle war.

St.-Pölten-Goalie macht keine gute Figur

Beim Gegentor machte der Schlussmann der Niederösterreicher hingegen eine weniger gute Figur. Riegler kam zu ungestüm aus dem Tor und räumte Munas Dabbur in einer eher ungefährlichen Position nahe der Toroutlinie aus dem Weg. Den dafür verhängten Strafstoß verwandelte Prevljak, der beim 5:1 der Salzburger im vorangegangenen Duell mit St. Pölten vier Tore erzielt hatte (33.).
 
Von den Gastgebern war vor der Pause mit Ausnahme eines harmlosen Weitschusses von Husein Balic (39.) wenig bis gar nichts zu sehen, nach dem Seitenwechsel wirkte sich die SKN-Überzahl allerdings aus. Die Mannschaft von Ranko Popovic erhöhte den Druck, Gartler scheiterte mit einem Fersler an Salzburg-Tormann Cican Stankovic (48.).
 
In der 65. Minute folgte der verdiente Ausgleich. Andre Ramalho ließ im Strafraum gegen Manuel Haas das Bein stehen, Gartler stellte vom Punkt auf 1:1. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der "Lucky Punch" gelang jedoch keinem Team mehr, auch weil Grobelnik nach einem Zweikampf zwischen Dominik Szoboszlai und Luan auf einen Elferpfiff für Salzburg verzichtete (71.).
 
Damit gab es für Salzburg nach sechs siegreichen Bewerbspartien in Folge wieder einen Punkteverlust, weshalb der LASK den Rückstand bei einem Sieg gegen die Austria auf sieben Zähler reduzieren konnte. St. Pölten wiederum holte im elften Liga-Aufeinandertreffen den ersten Punkt überhaupt gegen Salzburg und ließ nach dem 0:0 gegen den LASK in der Vorwoche den zweiten Favoriten en suite stolpern.

WAC schockt Sturm Graz!

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Sturm Graz hat im Rennen um die Europacup-Plätze einen schweren Rückschlag erlitten. Die Steirer unterlagen im Meistergruppen-Heimspiel der Fußball-Bundesliga dem WAC nach Führung mit 1:2. Die nun vier Punkte vor den Grazern auf Rang drei liegenden Kärntner drehten das Spiel mit einem Doppelschlag durch Sekou Koita (73.) und einen Elfmeter von Michael Liendl (78.) innerhalb von vier Minuten.
 
Der WAC, der am Ostersonntag den zweiten Sieg in den jüngsten zwölf Runden feierte, fügte der von Roman Mählich betreuten Sturm-Mannschaft die dritte Niederlage im vierten Meistergruppen-Spiel zu. Es war ein Selbstfaller nach der ersten Hälfte: Denn Stefan Hierländer hatte die Grazer gegen lange Zeit harmlose Gäste mit einem Elfmeter plangemäß in Führung gebracht (25.).
 
Die 9.376 Zuschauer sahen erst nach 17 Minuten den ersten Schuss aufs Tor - es war ein ungefährlicher Fernschuss von Sturms Michael John Lema. Zuvor hatte es nur eine Strafraumszene gegeben, in der Schiedsrichter Manuel Schüttengruber nach einem Foul von Tasos Avlonitis an WAC-Stürmer Koita weiterspielen ließ (7.). Auf der Gegenseite gab es den Strafstoß, den Hierländer mit einem zentral geschossenen Versuch verwertete (25.). WAC-Goalie Alexander Kofler hatte zuvor Lema von den Beinen geholt.

Zaghafte Angriffsbemühungen der Grazer

Die von zahlreichen Pass- und Technikfehlern geprägte erste Hälfte offenbarte danach kaum Höhepunkte. Die dadurch entstehende Langeweile wurde zwar hin und wieder von zaghaften Angriffsbemühungen der Grazer durchbrochen, die ihr Hauptaugenmerk aber klar auf die Verhinderung von WAC-Torchancen legten. Dies durchaus erfolgreich, denn die Kärntner blieben in der ersten Hälfte ohne einzigen Schuss aufs Tor. Das sollte sich nach dem Seitenwechsel und der Hereinnahme von Kevin Friesenbichler (statt Sprangler) ändern.
 
Zuerst wurde aber neuerlich Sturm gefährlich: Sturms Stoßstürmer Markus Pink, der zu seinem ersten Startelf-Einsatz unter Mählich gekommen war, verarbeitete eine Mensah-Flanke artistisch, doch Kofler war auf dem Posten (55.). Danach wurde es im Grazer Strafraum brenzlig: Avlonitis blockte noch einen Volleyschuss von Ex-Grazer Romano Schmid (59.). Unmittelbar daraufhin legte Christopher Wernitznig den Ball aus Einschuss-Position am Tor vorbei (60.).
 
Kurz nachdem Kofler gegen Pink das 2:0 verhinderte (69.), knackte der WAC die hoch stehende Sturm-Hintermannschaft: Salzburg-Leihgabe Koita ließ Ljubic stehen und traf an Jörg Siebenhandl vorbei zum nicht unverdienten Ausgleich. Der WAC drückte, Avlonitis brachte Friesenbichler im Zuge eines Eckballs ungeschickt zu Fall. Liendl verwertete den fälligen Strafstoß souverän im rechten Eck (77.). Der Doppelschlag zeigte Wirkung - die offensiv erneut ideenlosen Grazer kamen bis zuletzt zu keinem nennenswerten Abschluss. Mehr als ein Tor ist dem Vizemeister seit acht Spielen (3:0 gegen Admira) nicht mehr gelungen.

Quali-Gruppe: Rapid zittert sich zu 2:2 gegen Altach

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Rapid hat im vierten Qualifikationsgruppen-Spiel der Fußball-Bundesliga zum ersten Mal Punkte abgegeben. Der Spitzenreiter erreichte am Samstag beim SCR Altach ein 2:2 (0:0) und liegt damit nur noch drei Zähler vor dem ersten Verfolger SV Mattersburg. Die Vorarlberger fielen auf Platz vier zurück.
 
Nach Toren von Mergim Berisha (51.) und Marco Meilinger (78.) hatte alles auf einen Sieg der Gastgeber hingedeutet. Rapid legte jedoch ein starkes Finish hin und rettete dank Thomas Murg (89.) und Andrija Pavlovic (92.) noch ein Remis.
 
Die Hütteldorfer hatten in der Anfangsphase das Heft klar in der Hand, schafften es aber nicht, zwingende Chancen herauszuspielen. Halbwegs brenzlig wurde es nur in der siebenten Minute, als Altach-Goalie Martin Kobras einen Schuss von Thomas Murg parierte.

Altacher wurden immer stärker

Die Altacher zeigten bei einem Kopfball von Philipp Netzer in der 30. Minute neben das Tor erstmals auf und wurden danach immer stärker. In der 32. Minute brachte der wenig später verletzt ausgeschiedene Andreas Lienhart einen Stanglpass zur Mitte, Berisha scheiterte aus kurzer Distanz an Rapid-Keeper Richard Strebinger.
 
Rapid verzeichnete vor der Pause nur noch einen Weitschuss von Stefan Schwab über das Tor (40.), erwischte aber den besseren Start in die zweite Hälfte. Nach einem Eckball von Murg köpfelte Maximilian Hofmann an die Stange, den abspringenden Ball donnerte Benedikt Zech unmittelbar vor der Torlinie an die Latten-Unterkante, von wo der Ball zurück ins Feld sprang (48.). Zwei Minuten später schoss Murg aus guter Position deutlich drüber.
 
Fast im Gegenzug gelang den Altachern das Führungstor. Strebinger ließ einen Schuss von Marco Meilinger vor die Beine von Berisha prallen, der zum 1:0 einschoss. In der Folge kontrollierten die Gastgeber die Partie und waren auch die gefährlichere Mannschaft, so etwa in der 61. Minute, als Strebinger bei einem Kopfball von Berisha Mühe hatte.

Rapid riskierte immer mehr

Als Rapid immer mehr riskierte, schlug Altach aus einem Konter zu. Schwab leistete sich einen Ballverlust, die Vorarlberger schalteten schnell um und Meilinger traf mit seinem schwächeren Fuß zum vermeintlich entscheidenden 2:0.
 
Rapid gelang allerdings kurz vor Schluss noch die Wende. In der 89. Minute sorgte Murg aus spitzem Winkel für den Anschlusstreffer, drei Minuten danach versenkte Pavlovic eine weite Flanke von Christopher Dibon zum 2:2.
 
Trotz des späten Glücksgefühls blieb für Rapid die Negativserie im Ländle bestehen. Die Grün-Weißen haben die jüngsten acht Auswärtsspiele gegen Altach bei drei Niederlagen und fünf Remis nicht gewonnen. Die Gastgeber wiederum halten unter Trainer Alex Pastoor bei zwei Siegen und zwei Unentschieden. Der Niederländer hat als erster Altach-Coach überhaupt seine ersten vier Matches ohne Niederlage überstanden.

Schmeichelhafter 3:1-Heimsieg von Mattersburg gegen Wacker 

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Mattersburg ist Spitzenreiter Rapid Wien in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga näher gerückt. Die Burgenländer feierten am Samstag in der 26. Runde einen 3:1-(1:0)-Sieg über Wacker Innsbruck, dadurch verringerte sich der Rückstand auf die Hütteldorfer auf drei Punkte. Das Schlusslicht aus Tirol, das über weite Strecken die aktivere Mannschaft war, bleibt zwei Zähler hinter Hartberg.
 
Alois Höller brachte sein Team in der 27. Minute aus einem Konter in Führung, nach dem Seitenwechsel erzielte Zlatko Dedic (70.) aus einem umstrittenen Foul-Elfer den Ausgleich. Auf den TV-Bildern war zu sehen, dass sich das fragliche Vergehen von Höller außerhalb des Strafraums zugetragen hatte. In der 90. Minute köpfelte Kapitän Nedeljko Malic nach einem von Höller verlängerten Einwurf ein, der eingewechselte Andreas Kuen (95.) erzielte nach einem Solo den Endstand.
 
Wacker überrannte Mattersburg in der Anfangsphase förmlich. Tino Casali musste zunächst einen Freistoß von Roman Kerschbaum abwehren, dann verfehlte der trotz einer Knöchelverletzung eingelaufene Cheikhou Dieng nach dem anschließenden Eckball knapp - beides innerhalb der ersten beiden Minuten. In der 4. Minute rettete Höller bei einer Dedic-Hereingabe.

Tiroler agierten mutig

Die Mattersburger fanden im weinroten Auswärtstrikot nach gut zehn Minuten besser in die Partie. Vorerst schaffte es die Mannschaft von Trainer Klaus Schmidt aber nicht, in gefährliche Situationen zu kommen. Die Tiroler agierten mutig, standen allerdings oft sehr hoch, was dem Heimteam bei Ballverlust immerhin die Möglichkeit zu Kontern gab.
 
Beim 1:0 war Andreas Gruber auf der rechten Seite die treibende Kraft. Nach seinem Zuspiel hatte Höller, der die Aktion nach einer Wacker-Ecke auch eingeleitet hatte, keine Mühe, den Ball aus wenigen Metern einzuschieben.
 
Nach der Pause bemühte sich Mattersburg um mehr Kontrolle im Spiel, was aber nur teilweise gelang. Innsbruck blieb gefährlich, Christian Klem verzog in der 62. Minute. Beim Elfmeter in der 70. Minute erwies sich Alexander Harkam jedoch als gnädiger Schiedsrichter, denn Dieng setzte vor der Strafraumlinie zum Flug an. Am Ende fiel das aber nicht ins Gewicht, da die Schmidt-Truppe in der Schlussphase spät, aber doch noch den Drive nach vorne fand und die drei Punkte einsackte.

Kalajdzic schoss Admira zu 2:1-Heimsieg über Hartberg 

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Nicht zuletzt dank Sasa Kalajdzic hat Admira Wacker am Samstag seinen Erfolgslauf in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Das Stürmerjuwel der Südstädter holte im Heimspiel gegen Hartberg einen Elfer heraus, den Kolja Pusch verwertete (20.) und machte den entscheidenden Treffer zum 2:1-(1:1)-Endstand (68.).
 
Für den 21-jährigen ÖFB-Nachwuchsteamspieler Kalajdzic war es bereits das sechste Saisontor bzw. das fünfte im Frühjahr. In der Tabelle bleibt Platz zwei (Mattersburg/20) für die Elf von Reiner Geyer mit 17 Punkten in Reichweite. Hartberg, das durch Thomas Rotter kurz vor der Pause aus dem Nichts zum Ausgleich gekommen war (43.), ist bereits seit elf Runden bzw. 11. November sieglos und wartet in der zweiten Saisonphase weiter auf den ersten Punkt. In der Tabelle sind die Steirer (13) zwei Punkte vor Schlusslicht Innsbruck Fünfter.
 
Die Admira startete hochmotiviert, fand gleich in den Anfangsminuten vier durchaus gute Chancen vor. Hartberg-Goalie Rene Swete entschärfte einen Heber von Kalajdzic (2.), war gegen Patrick Schmidt zur Stelle (7.) und fing eine brandgefährliche Hereingabe vor dem einnickbereiten Kalajdzic ab (6.). Pusch, der aus aussichtsreicher Position verzog (4.), musste sich noch etwas gedulden, ehe er nach einem Elferfoul Florian Fleckers an Kaljdzic vom "Punkt" zur 1:0-Führung und seinem ersten Bundesligator einschießen durfte.

Hausherren hatten Spiel unter Kontrolle

Auch wenn Hartberg in der Folge leicht aufkam, hatten die Hausherren das Spiel unter Kontrolle. Umso überraschender kam der Ausgleich nach einem kollektiven Defensiv-Blackout der Admira: Beim Eckball durch Dario Tadic blieben gleich drei Hartberg-Akteure am Fünfer unmarkiert, Rotter köpfelte völlig unbedrängt ein.
 
Bald nach Wiederbeginn hätte Siegfried Rasswalder fast auf 2:1 für die Gäste erhöht, blieb nach Patzer von Goalie Andreas Leitner aber ohne Schussglück (54.). Auf der anderen Seite verschoss Schmidt (50.) und prüfte Kalajdzic zweimal Swete (55., 57.). Dann aber war Kalajdzic nach einem Freistoß von Stephan Zwierschitz per Kopf zur Stelle - es war das 18. Saisontor der Admira aus einem Standard.
 
Die Partie blieb aber bis zum Schluss spannend, weil die Hausherren zu wenig zwingend agierten. Hartberg kam noch zu einem gefährlichen Kopfball von Kresimir Kovacevic (74./Leitner parierte), einem Tadic-Freistoß (85./über das Tor) und einem satten Kovacevic-Schuss von der Strafraumgrenze, den Leitner hielt (92.).

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