Ljubicic-Theater für mich ein Rätsel

Krankl-Kolumne

Ljubicic-Theater für mich ein Rätsel

Jeder weiß, dass die Amis ganz genau bei der Fitness sind. Da hätten sie ja den weiten Ausflug gar nicht machen müssen.

Unverständlich. Dass der Transfer von Dejan Ljubicic nach Chicago geplatzt ist, ist für mich ein großes Rätsel. Man fliegt doch nicht in die USA, wenn nicht alles schon in trockenen Tüchern ist. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Ljubicic beim medizinischen Check durchgefallen ist. Seine Berater haben ja gewusst, dass er derzeit nicht topfit ist. Jeder weiß, dass die Amis ganz genau bei der Fitness sind. Da hätten sie ja den weiten Ausflug gar nicht machen müssen. Darum finde ich das Scheitern sehr komisch. Es wirft jedenfalls auf alle Beteiligten ein schiefes Licht.

Nur Didi Kühbauer kann sich die Hände reiben

Der Einzige, der sich darüber freuen wird, ist natürlich Didi Kühbauer. Er hat einen Spieler mehr im Kader. Allen anderen bei Rapid wird das Frühstücksei im Mund stecken geblieben sein. Sie haben ja schon mit den drei Millionen Euro, die es für Ljubicic angeblich hätte geben sollen, spekuliert.

Petrovic ist sicher nicht der große Überflieger

Mit Petrovic wurde ein Perspektivspieler geholt, mehr nicht. Aber Rapid darf uns jetzt nicht für dumm verkaufen und erzählen, dass er auf der Wunschliste von renommierten europäischen Topmannschaften gestanden ist. Mit denen hätten die klammen Hütteldorfer bei der Ablöse sicher nie und nimmer mithalten können.

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