Finanzielle Probleme

Wacker schickt Mitarbeiter in Teilzeit

 Wacker reduziert Personalkosten: 100 Wochenstunden werden abgebaut

Wacker Innsbruck hat Einsparungen im Personalbereich kommuniziert. Der nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga in finanzielle Sorgen geratene Zweitligist gab am Montag bekannt, dass ab 1. Oktober in der Geschäftsstelle 100 Wochenstunden abgebaut werden. Ab Monatsbeginn gibt es nur noch zwei Vollzeitkräfte, die restlichen Mitarbeiter arbeiten Teilzeit.
 
Wacker hatte Mitte Juni im Zuge einer Zukunftspressekonferenz erklärt, dass die auf der Geschäftsstelle tätigen 14 Mitarbeiter mit Anfang Juli gekündigt werden. Vor Ende der Dreimonatsfrist wurde ein neuer Personalplan erstellt. So schraubt beispielsweise Sportchef Alfred Hörtnagl sein Wochenpensum auf 30 Stunden zurück. Ein Großteil der Stundenreduktionen betreffe das aktuelle Vereinsmanagement, gab Wacker bekannt. Von den Kürzungen sind sämtliche Teilbereiche betroffen. Oberste Prämisse war, so viele Personen wie möglich, beim Verein zu halten. Drei der 14 Mitarbeiter verließen den Verein, die Posten wurden aber nachbesetzt.
 

Prekäre Lage

"Durch den neuen Personalplan wird das laufende Budget erheblich entlastet. Darüber hinaus verlieren wir wenig Know-how und können auf die Entwicklungen der nächsten Wochen und Monate entsprechend reagieren", sagte Wacker-Präsident Gerhard Stocker. Bis Jahresende soll noch versucht werden, neue Geldquellen zu erschließen. "Fakt ist, dass sich bis Ende des Jahres auf der Einnahmenseite noch etwas bewegen sollte. Abhängig von den finanziellen Möglichkeiten zu Jahresbeginn 2020 werden wir weitere entsprechende Maßnahmen ergreifen", betonte Stocker.
 
Sportlich läuft es für Wacker nach dem Neuaufbau einer jungen Mannschaft im Sommer mit Höhen und Tiefen. Vier Siegen nach neun Runden stehen vier Niederlagen gegenüber. Am vergangenen Samstag gab es im Tivoli-Stadion ein 0:3 gegen Lafnitz. Wacker rangiert vorerst am zwölften Tabellenrang, auf Platz drei fehlt allerdings nur ein Zähler.

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