ÖFB-Legionär vor nächsten Schritt? 'Gibt Interesse von Klubs'

Vertrag läuft 2022 bei Hoffenheim aus

ÖFB-Legionär vor nächsten Schritt? 'Gibt Interesse von Klubs'

Florian Grillitsch, ÖFB-Legionär bei TSG Hoffenheim, plant seinen Abflug.

2017 ist Grillitsch ablösefrei von Werder Bremen nach Sinsheim gewechselt. Im Sommer 2022 läuft sein Vertrag aus. In einem Interview mit "meinfußball.at" hat der 24-Jährige Niederösterreicher nun den nächst größeren Schritt angedeutet. "Klar ist, dass ich nicht mein Leben lang in Hoffenheim bleiben werde, irgendwann ist es Zeit für den nächsten Schritt."

Nach mehrfach starken Leistungen in 92 Pflichtspielen für Hoffenheim scheint die Zeit für Veränderungen gekommen. "Es gibt immer wieder Interesse von Klubs", bestätigt Grillitsch, ohne explizite Vereinsnamen zu nennen.

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Damals waren bereits Großklubs wie Arsenal oder der AC Mailand hinter ihm her. In Hoffenheim wird er sehr geschätzt, aufgrund mangelnder Alternativen könnte der Verein aufs letzte Vertragsjahr pochen. "Momentan ist es nicht absehbar, was im Sommer passiert. Es ist ja auch völlig unklar, wie sie der Transfermarkt aufgrund der Coronakrise entwickelt", schätzt der ÖFB-Spieler die Situation ein.

EM 2021 im Fokus: "Will eine Rolle spielen"

Hoffenheim als Sprungbrett? Grillitsch betont die Rolle vom "Kleinstadt-Verein": "Hoffenheim ist ein top-geführter Klub. Es gehört zur Philosophie des Vereins, dass Spieler von hier aus den nächsten Karriereschritt machen können." Als Beispiel nennt er Ex-Rapidler Joelinton, der von TSG den Sprung in die Premier League zu Newcastle United schaffte.

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Durch die Verschiebung der EM auf das Jahr 2021 hat Grillitsch nun aber eine neue Chance gewittert, sich im Nationalteam festzuspielen. "Für mich ist die Verschiebung sicher kein Nachteil. Da bin ich ehrlich. In einem Jahr kann sich vieles ändern. Ich will mich in den nächsten Länderspielen beweisen und mich aufdrängen, um bei der EM 2021 eine wichtige Rolle zu spielen", gibt er sich kämpferisch.

Das schwierige letzte Jahr möchte er hinter sich lassen: "Aufgrund von Verletzungen war ich unregelmäßig dabei. Klar kommt man dann nicht immer gleich wieder so zum Zug, weil es die anderen Spieler in dieser Zeit auch wirklich gut gemacht haben." Die Konkurrenz im ÖFB-Team kann sich mit Julian Baumgartlinger, Konrad Laimer, Xaver Schlager und Stefan Ilsanker auf alle Fälle sehen lassen.

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