Was dahintersteckt

Transfer-Thriller: Boateng-Wechsel geplatzt

Jérôme Boatengs Wechsel von den Bayern zu Juventus Turin ist in letzter Sekunde geplatzt.

Der Wechsel von Jérôme Boateng zu Juventus Turin ist in letzter Sekunde geplatzt! Laut Informationen der deutschen "Bild" konnten sich die Vereine bei den letzten Details nicht einigen. Boateng sollte für eine Saison vom italienischen Meister ausgeliehen werden, doch wie "Sky" nun berichtet, kommt es nicht dazu.

Boateng hatte am Sonntag kurzfristig bei den traditionellen Fotoaufnahmen der Münchner in Lederhosen zum Oktoberfest gefehlt. Dies hatte vor Ablauf der Transferfrist am Montag noch mal Spekulationen um einen Wechsel des noch 30-Jährigen befeuert.

Boateng hat keinen Stammplatz bei den Bayern, doch will sich nach dem geplatzten Transfer beim Alaba-Klub "durchbeißen". Im Bayern-Abwehrzentrum sind Niklas Süle und der für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid verpflichtete französische Weltmeister Lucas Hernández derzeit jedoch gesetzt. Auch Benjamin Pavard und Javi Martínez sind Optionen für die Innenverteidigung.

Vor allem eine Ansage von Uli Hoeneß nach dem DFB-Pokalsieg Ende Mai hatte für Wirbel gesorgt. "Ich glaube, für ihn wäre es vielleicht besser, wenn er mal eine andere Luft genießen würde. Ich würde ihm raten, den FC Bayern zu verlassen", hatte Hoeneß gesagt und Boateng sogar als "Fremdkörper" bezeichnet. Doch Boateng hat einen bestehenden Vertrag bis 2021 und hat die Vorbereitung voll mitgemacht. Kovac hatte einen guten Eindruck von ihm, vielleicht ein Mitgrund für den Verbleib.

In Turin hätte Boateng Verteidiger-Routinier Giorgio Chiellini ersetzen sollen, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat.

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