Formel-1: Eng mit Platz 3 bei virtuellen Bahrain-GP

Start von Poleposition

Formel-1: Eng mit Platz 3 bei virtuellen Bahrain-GP

Philipp Eng ist beim - virtuellen - Saison-Auftakt der Formel-1-WM am Sonntagabend auf Platz drei gefahren. 

Der gewöhnlich in der DTM fahrende Österreicher ist von Red Bull Racing anstelle von Max Verstappen für die weltweit ausgestrahlte Simulations-Rennserie nominiert worden, die den F1-Fans während der Coronavirus-Pandemie die Wartezeit bis zum nächsten realen GP verkürzen soll.
 
 
Den Sieg sicherte sich der 20-jährige chinesische Formel-2-Pilot Guanyu Zhou. Eng, der seit vielen Jahren an E-Sports-Rennen teilnimmt, war bei der live auf ORF Sport+ gezeigten Premiere - virtuell in der Wüste von Sakhir, real im heimischen Simulator in Mondsee - gleich auf die Pole-Position gefahren - die erste Pole eines Österreichers seit Gerhard Berger 1997. Aufgrund technischer Probleme wurde das Rennen von 28 auf 14 simulierte Runden reduziert. Die nächsten Bewerbe werden ebenfalls als Ersatz für ursprünglich geplante reale Renn-Sonntage gestartet. Derzeit soll die Aktion bis Ende Mai laufen. Das nächste Rennen soll in zwei Wochen stattfinden, wenn der Australien GP "nachgeholt" wird.
 
Bei diesem Rennen waren neben Norris auch Nicholas Latifi (Williams), Stoffel Vandoorne (Mercedes-Testfahrer), Nico Hulkenberg (Ex-Fahrer bei Renault), Esteban Gutierrez (Ex-F1-Fahrer bei Sauber und Haas) im Einsatz. Sogar die britische F1-Legende Johnny Herbert oder der Golf-Profi Ian Poulter versuchten sich an den Renn-Simulator.
 

 

Norris mit PC-Crash & Verstappen nicht mit dabei

Lando Norris hatte im Qualifiying mit Computerproblemen zu kämpfen, so dass er im Rennen von der letzten Position wegfahren musste. Im Rennen passierte ihm dann wieder der ernüchternde PC-Crash. Sein virtueller F1-Bolide wurde von der KI gesteuert und fuhr auf Platz zwei vor. Dann konnte der McLaren-Fahrer wieder einsteigen und beendete das Rennen auf Platz fünf. Vor Rennbeginn hat der sympathische Norris noch seine F1-Kollegen Carlos Sainz und Max Verstappen angerufen und um Tipps gebeten.
 

Verstappen verzichtete auf das virtuelle Rennen und fährt lieber im Simulator. "Ich habe zu wenig Erfahrung mit dem offiziellen Formel-1-2019-Spiel. Und weil ich es bevorzuge, lieber zu gewinnen, als hinterher zu fahren, habe ich meine Teilnahme abgesagt", ist der Holländer ehrlich.

 

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