Nach Skandal-Qualifying

Hamilton: 'Bummelzug' war von Ferrari inszeniert

Der Brite ätzt nach dem chaotischen Qualifying in Monza gegen die Scuderia und vermutet Absicht.

Nach der zur Farce verkommenen Schlussphase des Qualifyings für den Formel-1-Grand-Prix von Italien in Monza wollte Lewis Hamilton die Schuldigen schnell gefunden haben. Der fünffache Weltmeister glaubte, dass das Ganze von Ferrari inszeniert worden sei. "Interessante Taktik, um die Pole-Position zu sichern - einfach die Runde nicht fahren."

Auf die Frage, ob sich die Formel 1 an diesem Samstag lächerlich gemacht habe, hatte der Brite keine Antwort. "Ich weiß nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Wir müssen uns überlegen, wie wir so etwas gescheiter lösen können." Charles Leclerc freute sich über seine vierte Pole-Position in der Formel 1, "auch wenn es gegen Ende des Qualifyings ziemlich drunter und drüber ging. Ich weiß nicht, ob ich besonders klug war oder lediglich am wenigsten dumm."

Das Windschatten-Taktikspielchen wurde am Samstagabend noch von Rennkommissaren untersucht. Helmut Marko war einer derjenigen, die zuvor Strafen gefordert hatten. "Ich hoffe, das hat Konsequenzen. Das Mindeste ist eine Rückversetzung, zumindest ans Ende der ersten zehn in der Startaufstellung", sagte der Red-Bull-Berater im ORF-Fernsehen. Davon würde zumindest mit Alexander Albon (derzeit Achter) einer seiner Fahrer profitieren. Max Verstappen muss nach einem Motorwechsel vom Ende des Feldes starten.
 

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