Wahnsinn: NBA steht vor Milliarden-Verlust

Liga-Stopp durch Corona

Wahnsinn: NBA steht vor Milliarden-Verlust

Corona-Fälle, Milliarden-Schaden, Spielpause - die NBA befindet sich im Chaos.

Auch vor der NBA macht das Coronavirus nicht halt: Die größte Basketball-Liga der Welt hat auf unbestimmte Zeit, zumindest aber für 30 Tage, den Spielbetrieb eingestellt. "An Basketball ist im Moment nicht zu denken", berichtet Österreichs Superstar Jakob Pöltl. Der 24-jährige Wiener ist seit rund einer Woche in seiner Wohnung in San Antonio, geht nur im ärgsten Notfall auf die Straße. "Wir wurden angehalten, so gut es geht, daheimzubleiben." Der positive Corona-Fall von Utah-Jazz-Star Rudy Gobert, vor sieben Tagen der erste in der NBA, hat in Amerika für Furore gesorgt: "Das war ein Weckruf für das ganze Land." Mittlerweile wurden 14 Spieler positiv getestet, darunter auch Superstar Kevin Durant von den Brooklyn Nets.

Klubs mit Verlusten in Milliardenhöhe

Für die Klubs bedeutet die Pause einen großen Schaden: Laut Forbes kostet ein nicht ausgetragenes Heimspiel ein Team rund 1,9 Millionen Dollar (1,69 Mio. Euro). Sollte die komplette restliche Saison ausfallen, käme rund eine halbe Milliarde Verlust zusammen -da sind die Play-offs noch gar nicht einberechnet. Die sollten am 18. April beginnen.

Pöltl bleibt in den USA wegen Knieverletzung

Pöltl hält sich daheim fit, die Pause kommt ihm nach der Anfang März erlittenen Seitenbandzerrung gar nicht ungelegen. "Jetzt habe ich überhaupt keinen Stress. Ich werde mir Zeit lassen, bis alles komplett ausgeheilt ist." Eine Rückreise nach Österreich war ein Thema. "Aber es hat wegen dem Knie keinen Sinn gemacht." Kontakt zur Familie hält er via Skype.

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